OpenGeoDB

Koordinaten umrechnen

Geben Sie eine Koordinate in einem beliebigen Format ein. Das Format wird erkannt, das Ergebnis erscheint in allen gängigen Schreibweisen.

Beispiele

Alle folgenden Angaben bezeichnen denselben Punkt, das Brandenburger Tor in Berlin. Ein Klick übernimmt sie in das Eingabefeld.

Die Formate im Überblick

Dezimalgrad und Grad, Minuten, Sekunden

Beide beschreiben dieselbe Winkelangabe im Bezugssystem WGS84, das auch GPS-Geräte und Kartendienste verwenden. Dezimalgrad schreibt die Bruchteile als Nachkommastellen (52,516275° N), die klassische Schreibweise teilt sie in Minuten und Sekunden auf (52° 30' 58,6" N). Eine Bogensekunde entspricht in der Breite rund 31 Metern.

UTM und MGRS

UTM legt 60 jeweils sechs Grad breite Zonen über die Erde und rechnet innerhalb einer Zone in Metern. Angegeben werden Zone, Breitenband, Rechtswert und Hochwert. Deutschland verteilt sich auf die Zonen 32 und 33. MGRS baut darauf auf, ersetzt die langen Zahlen aber durch Kennbuchstaben für 100-Kilometer-Quadrate und wird vor allem beim Militär und im Katastrophenschutz genutzt.

Plus Code und Geohash

Beide kodieren eine Fläche statt eines Punktes und werden mit jeder weiteren Stelle genauer. Der Plus Code (Open Location Code) wurde von Google entwickelt und funktioniert ohne Straßennamen, was ihn für Orte ohne Adresse brauchbar macht. Der Geohash ist älter, liegt gemeinfrei vor und wird vor allem in Datenbanken eingesetzt, weil benachbarte Orte meist ähnliche Zeichenfolgen haben.

Häufige Fragen zur Umrechnung von Koordinaten

Welche Koordinatenformate kann ich umrechnen?

Der Umrechner liest Dezimalgrad, Grad mit Minuten und Sekunden, Grad mit Dezimalminuten, UTM, MGRS, Plus Code (Open Location Code) und Geohash. Das Format wird automatisch erkannt, Sie müssen es nicht auswählen. Ausgegeben werden alle Formate gleichzeitig.

Was ist der Unterschied zwischen WGS84 und UTM?

WGS84 gibt eine Lage als Winkel an, also Breite und Länge in Grad. UTM teilt die Erde in 60 Zonen und gibt die Lage darin in Metern an, als Rechtswert (Easting) und Hochwert (Northing). Deutschland liegt in den UTM-Zonen 32 und 33.

Wie genau sind die Ergebnisse?

Die Umrechnung nach UTM und MGRS erfolgt über die Reihenentwicklung der transversalen Mercator-Projektion und ist auf wenige Zentimeter genau. Plus Code und Geohash sind Rasterformate: Ein zehnstelliger Plus Code bezeichnet eine Zelle von etwa 14 mal 14 Metern, ein elfstelliger Geohash etwa einen Meter. Zurückgerechnet wird jeweils der Zellmittelpunkt.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Nein. Die Umrechnung läuft vollständig auf unserem Server und wird nicht protokolliert. Es werden keine Daten an Dritte übertragen, der Umrechner bindet keine fremden Dienste ein.

Statt einer Koordinate einen Ort suchen

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