Die höchste, größte, kleinste, dichteste und dünnste Gemeinde Deutschlands auf einen Blick, dazu die längsten und kürzesten Ortsnamen und die vier Extrempunkte des Landes. Jeder Rekord wird über alle rund 10.751 Gemeinden aus dem offenen Datenbestand berechnet, nichts ist geschätzt oder von einer KI getextet.
Datenstand: 2026-07-16 · Grundmenge: alle Gemeinden ohne gemeindefreie Gebiete
Die am weitesten außen gelegenen Gemeinden markieren die Nord-, Süd-, Ost- und Westgrenze des bewohnten Deutschlands.
Der Mittelpunkt (Fadenkreuz auf der Karte) ist als Flächenschwerpunkt der Staatsfläche berechnet. Andere Methoden ergeben andere Punkte: Die Mitte zwischen den vier Extrempunkten liegt bei Mühlhausen/Thüringen. Deshalb beanspruchen je nach Berechnung mehrere Orte den Titel „Mittelpunkt Deutschlands“.
Jede Liste zeigt die zwölf Spitzengemeinden der jeweiligen Kennzahl. Jeder Ortsname verlinkt auf sein vollständiges Datenblatt.
Höhe des Ortszentrums über dem Meeresspiegel.
Amtliche Einwohnerzahl (aktuelle Fortschreibung).
Kleinste bewohnte Gemeinden.
Ohne die Stadtstaaten Berlin und Hamburg. Fläche in Quadratkilometern.
Fläche in Quadratkilometern.
Einwohner je Quadratkilometer.
Einwohner je Quadratkilometer, nur bewohnte Gemeinden.
Reiner Ortsname ohne Verwaltungszusätze wie „Stadt“ oder Landkreis-Angabe.
Dieselben Ranglisten für ein einzelnes Bundesland, samt dessen Extrempunkten. Ein Land auswählen:
Feldberg (Schwarzwald) (Baden-Württemberg) ist mit 1.277 m über dem Meeresspiegel die höchstgelegene Gemeinde Deutschlands. Die höchsten Gemeinden liegen fast alle im Schwarzwald und in den Allgäuer Alpen.
Gröde (Schleswig-Holstein) ist mit 7 Einwohnern die einwohnerärmste Gemeinde Deutschlands. Es ist eine der kleinen Hallig- und Marschgemeinden an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste.
Außerhalb der Stadtstaaten Berlin und Hamburg ist Hansestadt Gardelegen (Sachsen-Anhalt) mit 632,5 km² die flächengrößte Gemeinde. Solche riesigen Einheitsgemeinden entstanden durch Gebietsreformen, bei denen viele Dörfer zu einer Gemeinde zusammengeschlossen wurden.
Martinstein (Rheinland-Pfalz) ist mit nur 0,39 km² die flächenkleinste Gemeinde Deutschlands.
Am weitesten nördlich liegt List auf Sylt, am südlichsten Oberstdorf, am östlichsten Görlitz und am westlichsten Selfkant.
Ilbesheim bei Landau in der Pfalz (Rheinland-Pfalz) trägt mit 33 Zeichen einen der längsten Gemeindenamen Deutschlands. Gezählt wird der reine Ortsname ohne Verwaltungszusätze.
Als Flächenschwerpunkt der Staatsfläche berechnet liegt der Mittelpunkt Deutschlands in Thüringen, nahe Berka v. d. Hainich. Eindeutig ist die Frage aber nicht: Je nach Methode (Flächenschwerpunkt, Mitte der Extrempunkte, verschiedene Kartenprojektionen) ergeben sich unterschiedliche Punkte, weshalb mehrere Orte den Titel für sich beanspruchen. Die Mitte zwischen den vier äußersten Gemeinden liegt zum Beispiel bei Mühlhausen/Thüringen.
Einwohnerzahl, Fläche, Höhe und Koordinaten stammen aus Wikidata und dem GeoNames-Datenbestand. Jeder Rekord wird über alle rund 10.751 Gemeinden Deutschlands berechnet, nichts ist geschätzt oder von einer KI getextet. Gemeindefreie Gebiete bleiben ausgeschlossen.
Die Rekordlisten führen den Nachschlagewerk-Gedanken des OpenGeoDB-Projekts fort: reine, aus offenen Daten berechnete Fakten statt geschätzter oder generierter Texte. Höhenangaben stammen aus dem GeoNames-Datenbestand, Einwohner, Fläche und Koordinaten aus Wikidata. Die zugrunde liegenden Werte gibt es auch gebündelt auf der Seite Datenquellen. Verwandte Datenvergleiche: das Städteranking der Großstädte. Mehr zum Hintergrund auf der Projektseite.